Umzonungen Mö̈hlin: Knapper Erfolg fü̈r den Vorschlag des Gemeinderates – das Bata-Areal wird in den nächsten 15 Jahren zum Satelliten

An der von über 800 Stimmberechtigten besuchten ausserordentlichen Gemeindeversammlung zum Thema Ortsplanung setzte sich knapp der Vorschlag des Gemeinderats durch: Die Einzonung des Gebietes Leigrube kam mit einem dünnen Mehr von 28 Stimmen zustande. Weiter wird der Fussballplatz Riburg zu Bauland, und das Bata-Areal kann mit der Ein- und Umzonung voll ausgebaut werden. Die Gebiete Eselacher und Breiti werden nicht eingezont. Die Lösung für die Herausforderung, wie die notwendige Infrastruktur wie Schulraum, Freizeitmöglichkeiten und Strassen für die gegen 1'000 neuen Bewohner gemeindeverträglich angepasst werden soll, bleibt der Gemeinderat hingegen weiterhin schuldig.

Selbstverständlich ist «Zukunft Möhlin» etwas enttäuscht von diesem Resultat; insbesondere dass die Leigruebe nur mit einer 28-Stimmen-Mehrheit beschlossen wurde, wurmt uns natürlich. – Unter dem Strich sind wir mit dem Erfolg, den wir erarbeiten konnten, nämlich der Nichteinzonung von Eselacher und Breiti, aber trotzdem zufrieden: Die Abflachung des rasanten Wachstums ist nun Tatsache, und wir sind überzeugt, dass die Probleme, die auf uns zukommen werden, eher befriedigend gelöst werden können, als das mit der Volldröhnung möglich gewesen wäre.

Hier findet man unseren kritischen Rückblick auf die "Zonenplan-Geschichte".